Königsbrunn - 50 Jahre Stadterhebung

WISSENSWERT

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Sportlich: Auf gut 21 Hektar können sich Outdoor-Fans wie Frank Keller (rechts) mit seinen beiden Kindern Aron (Roller links) und Pepe sowie Markus Egermann mit seiner Tochter Hannah (Fahrrad) richtig austoben. Der Platz wurde ab 1990 errichtet und bildet den zentralen Sport- und Freizeitpark in Königsbrunn. Auch mit einem Stadion und verschiedenen Freiplätzen samt Flutlicht beeindruckt die Stadt. Auf diesen Bolzplätzen trainiert unter anderem die D1-Jugend des TSV Königsbrunn mit den Trainern Olaf (hinten rechts) und Thomas.
Fotos: Sonja Schönthier

Beispielhafte Schulstadt: Sieben Kindergärten, drei Grund-, zwei Haupt- und eine Realschule sowie ein Gymnasium zeugen von einem hervorragenden Betreuungs- und Bildungsangebot. Dazu zählen auch eine berufsbildende Schule sowie hervorragend ausgestattete staatliche und private Behinderteneinrichtungen für die Förderung, Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel das Fritz Felsenstein Haus.

Jede Schule verfügt über mindestens eine Turn- oder Doppelturnhalle, Realschule und Gymnasium zusätzlich über je ein Lehrschwimmbecken, die Staatliche Förderschule über ein Therapiebecken. Der schulische Sektor wird abgerundet durch eine städtische Sing- und Musikschule und eine Volkshochschule mit einem umfassenden Erwachsenenbildungsangebot.


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Mercateum – Museum zum Fern- und Seehandel: Der weltweit größte Globus mit historischer Kartografie zeigt im Inneren eine Ausstellung, welche den Warenhandel nach Indien und in andere Länder Asiens, Afrikas, Mittel- und Südamerikas darstellt.
Foto: Sonja Schönthier
Attraktiv und gepflegt

Sport- und Freizeitparadies: Sportlich beeindruckt die Stadt mit einem Stadion, diversen Freiplätzen mit Flutlicht, einer Dreifachturnhalle mit Zuschauerrang sowie einer Eishalle. Auch der Skater-Park, das Mountainbike-/BMX-Gelände und der Beachvolleyballplatz sind sehenswert.

Auf zwei attraktiven und gepflegten Neun-Loch-Golfplätzen können Golfsportler ihrer Leidenschaft nachgehen und Pferdefreunde finden zwei Reitervereine sowie eine große Anzahl von Pferdepensionen am Stadtrand. Den Ballonfahrern kann man im Osten der Stadt auf ihrem Ballonstartplatz bei guter Thermik in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend bei ihren Startvorbereitungen zuschauen. Das Flugfeld der Drachenflieger liegt im Süden der Stadt und ist bei Flugwetter ein interessanter Ausflugspunkt für Jung und Alt.

Naherholung vor der Haustür: Der Ilsesee, ein sehenswerter, parkähnlich angelegter Badesee mit Wasserwachtstation, Liegewiesen, Spielflächen und Kiosk lädt nicht nur im Sommer zum Baden, sondern ganzjährig zum Spazierengehen ein. Darüber hinaus ist er bei Tauchern sehr beliebt, denen man hier hautnah bei ihren Vorbereitungen zuschauen kann.

Segler und Surfer finden auf der Lechstaustufe 23 ein nahezu windsicheres Segel- und Surfrevier. Von der Dammkrone aus hat man einen guten Überblick über das bunte Treiben.

Mit der Königsbrunner Heide hat die Stadt darüber hinaus eines der schönsten Naturschutzgebiete im schwäbischen Raum geradezu vor der Haustür. Die Heide gilt unter anderem auch als einer der größten Sumpfgladiolen-Standorte Europas. Naturliebhaber kommen im Naturschutzgebiet der Lechauen voll auf ihre Kosten.

Gut funktionierendes kirchliches Gemeindeleben: Zwei katholische Kirchen, das evangelische Martin Luther Haus und der Saal der landeskirchlichen Gemeinschaft wurden in die neuen Baugebiete integriert. Zudem gibt es die evangelische Kirche St. Johannes. Die Kirche zur Göttlichen Vorsehung, ein moderner Sichtbeton-Bau, wurde vom Schweizer Architekten Dr. Justus Dahinden geplant und 1971 geweiht. Die Kirche Maria unterm Kreuz, geweiht 1993, ist ein moderner Achteckbau mit einem separat stehenden Glockenturm.

Alt und Jung: Beispielhaft und vorzeigenswert sind auch die Angebote für ältere Mitbürger. Seniorenwohnanlagen, Betreutes Wohnen sowie Alten- und Pflegeheime sind voll in die Wohngebiete integriert.

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Königlich: Den sehenswerten Königsbrunnen vor dem Rathaus ziert eine Königinnenfigur, die von dem bekannten ukrainischen Bildhauer Gregor Kruk geschaffen wurde. 
Foto: Sonja Schönthier

Das Jugendzentrum „YOUZ“ sowie das moderne Movieplex-Kino „Holly-world“ befinden sich inmitten der Stadt und sind beliebte Treffpunkte der Jugendlichen. Auch die MatriX ist perfekt für ein Treffen mit Freunden, zum Billard, Kicker, Tischtennis oder Dart zocken. Die MatriX ebenfalls ein Sammelpunkt für viele verschiedene Veranstaltungen. Es wird jeden Monat ein vielfältiges Programm von Konzerten, Partys bis Theateraufführungen angeboten.

Feste und Märkte: Große Tradition hat die weit über die Grenzen Königsbrunns hinaus bekannte Gautsch. Ein Volksfest mit Bierzelt und Fahrgeschäften, das jedes Jahr Mitte Juni stattfindet.

Aber auch der Königsbrunner Herbst, mit einem bunten Markt der Königsbrunner Vereine und den kulinarischen Kartoffelwochen Mitte September sowie der Nikolausmarkt sind feste Ereignisse im Veranstaltungskalender.

Kontakte über die Grenzen hinaus: Königsbrunn ist Patenstadt für die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer angestammten Heimatstadt Liebenau im Sudetenland vertriebenen deutschen Bürger. Daneben pflegt man seit 1996 eine lebendige Partnerschaft mit der kroatischen Stadt/Insel Rab. Das Patenschaftsgeschenk, ein historischer Anker, ist vor dem Rathaus abgelegt.

Geprägt wird die liebenswerte Stadt durch großzügig, mit viel Grün und integriertene Parkanlagen, angelegte Wohngebiete für Ein- und Mehrfamilienhäuser von hoher Wohnqualität sowie ansprechenden, individuell gestalteten Spielplätzen zu jedem Baugebiet wie beispielsweise der Wasserspielplatz.


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Königsbrunn von oben: Die Stadt um 1955 war lange bekannt als längstes Straßendorf Bayerns. 
Foto: Stadtarchiv Königsbrunn

Geschichtlicher Rückblick

Die Königsbrunner Flur ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Die ersten Siedlungsspuren auf Königsbrunner Gebiet stammen aus der Zeit um 2300 vor Christus. Ein Tuffsteinplattengrab ist aus der frühen Bronzezeit erhalten und man fand über 15 Grabhügel aus der Hallstattzeit. Die Herrschaft der Kelten in Rätien endete mit dem Jahr 15 vor Christus und das gesamte Gebiet ging an das Römische Reich. Nachdem zuerst Straßen wie die Via Claudia Augusta, die Römerstraße von Altinum bei Venedig über Augsburg bis kurz vor Donauwörth gebaut waren, kamen Kaufleute ins Land und siedelten sich in größeren Städten an. Ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln wurde durch Gutshöfe (Villae rusticae) sichergestellt. Auch im Königsbrunner Raum sind zumindest drei solcher römischer Gutshöfe bekannt.

Im Jahre 955 stellte ein Heer der deutschen Stämme, geführt von König Otto I., die Ungarn auf dem mittleren Lechfeld und schlug sie vernichtend. Es wird angenommen, dass diese Schlacht zumindest teilweise auf Königsbrunner Gebiet stattfand (Hufeisenfunde). „Auf Geheiß der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg“ wurden im Jahre 1833 an der Hochstiftstraße zwei Brunnen „zur Labung von Mensch und Tier“ gegraben. Die ersten Siedler errichteten dann drei Jahre später bei den Königsbrunnen ihre Häuser. Die Bevölkerung Königsbrunns bestand ursprünglich fast durchwegs aus Landwirten, die den kargen Boden bewirtschafteten. Zu den landwirtschaftlichen Anwesen kamen nach und nach Siedlungshäuser von Arbeitern.

Die Bürger auf ehemaliger Bobinger Flur, jetzt Königsbrunn, beantragten die eigene Gemeindeerhebung. So wurde Königsbrunn am 7. Januar 1842 zur Gemeinde erhoben und die Einwohnerzahl erhöhte sich nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Zuweisung von Vertriebenen sprunghaft.

Königsbrunn war lange, weit über die Grenzen von Bayern hinaus als längstes Straßendorf Bayerns bekannt. Mittlerweile hat die Stadt genügend andere Vorzüge und mit der Stadterhebung im Jahr 1967 wurde Königsbrunn eine besondere Bedeutung im Großraum Augsburg zuteil.

(Quelle: Stadt Königsbrunn/Wikipedia)


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HOTEL KRONE

Die KRONE im Mittelpunkt Königsbrunns mit Herz und Tradition

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Früher hieß er „Gasthof Krone“, heute ist es das „Hotel Krone“. Aber an Herzlichkeit, Charme und Qualität ging nichts verloren. Foto: Privat

Das Hotel Krone steht seit Jahren für Tradition, Herzlichkeit und höchstes Qualitätsbewusstsein. Es verwundert nicht, dass bis heute Gäste aus nah und fern kommen, um in der Krone zu übernachten oder die ausgezeichnete gutbürgerliche schwäbisch-bayerische Küche, die kulinarische Wochenkarte oder das reichlich bestückte Frühstücksbuffet zu testen.

Das stilsowie geschmackvolle Ambiente lädt zum Verweilen ein und die über 36 modernen, bestens ausgestatteten Fremdenzimmer lassen keinerlei Wünsche offen. Und wer private oder geschäftliche Veranstaltungen wie einen Geburtstag oder eine Tagung hat, ist im Hotel Krone ebenfalls genau richtig. Hier wird aus allen Events etwas ganz Besonderes gemacht. (sos)

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