45 Jahre Landkreis Augsburg

45 Jahre Landkreis Augsburg: Wohlfühlorte für Familien

FAMILIE UND SCHULE/ Wie kein zweiter Landkreis in Bayern hat der Landkreis Augsburg in die Zukunft seiner Bewohner kräftig investiert. Auf hohem Niveau soll es die nächsten Jahre weitergehen.

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Mehr als 2000 Krippenplätze wurden in den vergangenen Jahren im Landkreis Augsburg zusätzlich geschaffen. Hier gilt der Dank besonders den 46 Städten, Märkten und Gemeinden sowie den Trägern im Landkreis Augsburg, die dieses zusätzliche Angebot in erster Linie geschaffen haben.

Damit wird der Rechtsanspruch des Gesetzgebers im Landkreis Augsburg erfüllt! Die Zahl der Kita-Plätze (in Krippen, Kindergärten, Horten und Häusern für Kinder) im Landkreis konnten von 2014 bis Anfang April 2017 nochmals um knapp 800 erhöht werden.

Der Bau neuer und/oder die Erweiterung bestehender Einrichtungen ist geplant.

Mit gutem Beispiel voran

Aber auch der Landkreis selbst ging mit gutem Beispiel voran: mit Partnern wie der Kreissparkasse, St. Gregor Jugendhilfe und anderen wurde am Klinikum ein neuer Betriebskindergarten (Klinikum-Kids) errichtet.

Bayernweit einmalig

Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren ein flächendeckendes Netzwerk „Tagesmütter“ geschaffen und die Jugendsozialarbeit an den Schulen – bayernweit einmalig – ausgebaut. So gibt es diese nun an den Grund- und Mittelschulen, den drei Förderschulen sowie an den Realschulen des Landkreises.

Audit Beruf und Familie


In der Umsetzung befindet sich das Audit „Beruf und Familie“ am Landratsamt, das in insgesamt acht Handlungsfeldern die Vereinbarkeit von „Beruf und Familie“ schrittweise verbessern soll.

2017 gab es die Eröffnung der Familienstationen in Fischach und Neusäß. Damit besteht jetzt im Landkreis ein flächendeckendes Netz an niederschwelliger und wohnortnaher Beratung und Hilfe für Familien.

Ein weiterer Punkt, der aktuell vorangetrieben wird, ist der Ausbau der Familienbildung durch zentrale Angebote, basierend auf einer Elternbefragung über deren Bedarf im Rahmen der Jugendhilfeplanung (Teilplan Familienbildung).

Doch es gibt auch in den kommenden Jahren weiterhin viel zu tun: Das Konzept der Jugendhilfe soll konsequent ausgebat, sowie ein entsprechender Familienplan „Vorschule-Schule-Übertritt“ erarbeitet werden.

Außerdem sollen die ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätigen unterstützt und ein kommunaler „Aktionsplan Inklusion“ erstellt werden.

Wie kein zweiter Landkreis in Bayern hat der Landkreis Augsburg in seine Schulen, in die Bildung und damit in die Zukunft seiner jungen Generation investiert.

Millionen investiert

Nach der 2014 abgeschlossenen Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Königsbrunn (36 Millionen Euro), energetische Sanierung und Erweiterung der Realschule Meitingen (11,5 Millionen Euro) sowie der Erweiterung der Realschulen in Zusmarshausen (2,9 Millionen Euro) und in Bobingen (3,1 Millionen Euro), konnte zum Schuljahr 2015/16 Einzug in den Neubau des Gymnasiums Diedorf (38 Millionen Euro) gehalten werden.

Die Vollausstattung mit interaktiven Medien wurde ebenfalls bereits abgeschlossen: Die Staatliche Realschule Neusäß, Dr.-Max-Josef-Metzger-Real-schule Meitingen, Staatliche Realschule Zusmarshausen, Staatliche Realschule Bobingen, Helen-Keller-Schule Dinkelscherben und das Leonhard-Wagner-Gymnasium Schwabmünchen – alle Schulen stattete der Landkreis in seiner Trägerschaft konsequent mit neuen Medien (whiteboards und vielem mehr) und Glasfaseranschlüssen für ein schnelles Internet aus. Nur konsequent daher ist die Bewerbung als „Bildungsregion“ beim Kultusministerium.

Generalsanierungen

Und dann warten bereits der Neubau und die Generalsanierung der Gymnasien in Gersthofen und Neusäß als weitere Großbauprojekte: Nach Beschluss des Gersthofer Stadtrates sowie einem Grundstückstausch, steht dem Neubau des Paul-Klee-Gymnasiums auf dem Festplatz-Grundstück nichts mehr im Weg.

Die Sanierung des Justus-von-Liebig-Gymnasiums Neusäß beginnt im Anschluss an die Fertigstellung des Paul-Klee-Gymnasiums voraussichtlich 2022/23.   (pm)


Drexl + Ziegler GmbH & Co. KG

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Bürgermeisterin Margit Jungwirth-Karl: Ich liebe an meiner Gemeinde Walkertshofen die Offenheit der Menschen für Neues und trotzdem den Willen die Traditionen hochzuhalten und zu pflegen. Auch die schöne Landschaft, in der man gut entschleunigen kann und die Fähigkeit der Bewohner zum „griabig“ sein, liegen mir am Herzen.





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Bürgermeister Richard Greiner: Als zweitgrößte Stadt im Landkreis bieten wir unseren Neusässer Bürgern eine hervorragende Versorgung und Infrastruktur, freuen uns aufgrund der dezentralen Struktur mit acht Stadtteilen aber auch über ein sehr dichtes Netz an Sozialkontakten und ein reges Vereinsleben, wie man es sonst eher von kleineren Gemeinden her kennt. Neusäß bietet mit dem Erlebnisbad Titania und dem Haus der Musik ansprechende Angebote für eine gute Freizeitgestaltung. Und nicht zuletzt ermöglicht auch die unmittelbare Nähe zur wunderschönen Natur unseren Bürgern Naherholung direkt vor ihrer Haustür.


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Bürgermeister Heinrich Jäckle: An unserer Gemeinde Heretsried liebe ich, dass bei uns größtenteils vernünftige am Gemeinwohl interessierte Bürger leben, die sich oft auch durch ehrenamtliches Engagement auszeichnen. Schön ist auch unsere geographische Lage in ansprechender Natur und doch nicht weit vom Ballungszentrum Augsburg entfernt. Mich freut auch die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den sonstigen Entscheidungsträgern.




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Bürgermeister Bernhard Walter: Besonders gefällt mir an Altenmünster die Vielfalt der Gemeinde mit ihren neun ganz unterschiedlich ausgeprägten Ortsteilen und den darin lebenden Menschen. Dies und die intakte Natur in hügeliger Voralpen-Landschaft mit Ruhe ausstrahlenden Bachtälern und weitläufigen Wäldern bedeuten für mich eine Freude, hier zu leben und eine große Herausforderung, die Weiterentwicklung mitzugestalten und mich dafür einzusetzen.



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Bürgermeister Wolfgang Jarasch: An Biberbach begeistern mich vor allem zwei Dinge. Zum einen ist das die wunderbare Landschaft mit einzigartigen Denkmälern und Bauwerken und zum anderen sind es die Menschen, die die reiche Kultur in den Vereinen und Ortsteilen leben und tragen. Wohl deshalb identifizieren sich die Biberbacher so sehr mit ihrem Heimatort, ob jung ob alt, ob alteingesessen oder zugezogen.




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Bürgermeisterin Iris Harms: Ich liebe an unserem Kühlenthal den dörflichen Charakter. Hier grüßt noch jeder jeden und man schaut gegenseitig auf sich. Die Freizeitangebote sind meiner Meinung nach überdurchschnittlich gut – dies ist allein schon durch Wald und Wiesen rundum gegeben, aber auch der gemeindliche Baggersee bildet hier ein Highlight. Die Vereine bieten sehr gute Angebote an, die auch von den Bürgern gern angenommen werden.




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Bürgermeister Manfred Brummer: In Allmannshofen, dem Dreiländereck zu den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries, leben Menschen, die zusammenstehen, wenn’s drauf ankommt, die geerdet sind und die ungern im Rampenlicht stehen möchten. Wir sind stolz auf unser Kloster Holzen und die hier gelebte Inklusion mit Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen dürfen. Ich mag meine Allmannshofer.




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Bürgermeister Franz Schlögel: An Ehingen mag ich die landschaftlich besonders reizvolle Lage in einem Seitental der Schmutter und freue mich immer wieder, wenn ich von Auswärtigen auf das ansprechende Ortsbild angesprochen werde.

Außerdem haben wir ein sehr vielfältiges Vereinsleben. Immer öfter wird auch vereinsübergreifend hervorragend zusammengearbeitet was die Gemeinschaft im Ort zusätzlich stärkt.


TopStar

„Sieben Schwaben-Medaille“

Foto: Andreas Lode
Foto: Andreas Lode
Die Auszeichnung des Bezirks Schwaben verlieh Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert (links) beim Landkreisfest in Dinkelscherben an den Neusässer Historiker und ehemaligen Kreisrat Dr. Walter Pötzl. Er unterstrich Pötzls 30-jähriges Engagement als Kreisheimatpfleger an der Spitze der Kultur- und Heimatpflege des Landkreises Augsburg. Reichert würdigte Pötzls 36-jähriges Wirken als Kreisrat der ersten Stunde (seit 1972). Mit dabei waren Laudator Prof. Dr. Wolfgang Wüst (Zweiter von rechts) und Landrat Martin Sailer (rechts). pm

Soziales: Wohnungsbau

BILANZ / Der Landkreis hatte sich vor drei Jahren ein Ziel gesetzt, welches nun fast erreicht ist.

Es wird viel gebaut im Landkreis. Ob sich das Bauprogramm wie geplant verwirklichen lässt, hängt entscheidend von den Kapazitäten des Bauhandwerks ab. Foto: Archiv
Es wird viel gebaut im Landkreis. Ob sich das Bauprogramm wie geplant verwirklichen lässt, hängt entscheidend von den Kapazitäten des Bauhandwerks ab. 
Foto: Archiv
Im Jahr 2014 war es das erklärte Ziel, in der aktuellen Wahlperiode über die kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft WBL mindestens 300 Wohnungen zu günstigen Preisen zu schaffen. Dieses Ziel ist bereits zum Greifen nah, denn der Landkreis hat konkret bis heute 292 Wohneinheiten auf den Weg gebracht, weitere sind in Planung.

• 2015: Bezug von 40 Wohnungen in Bobingen und Königsbrunn
• 2016: Bezug von 41 Wohnungen in Haunstetten
• 2017: Bezug von 53 Wohnungen in Königsbrunn und Gersthofen
- Baubeginn von 54 Wohnungen in Haunstetten sowie Baubeginn von insgesamt 36 Wohnungen im Stadtteil Stadtbergen
• 2018/2019: Baubeginn von 44 Wohnungen in Diedorf, Fischach und Wehringen sowie weiteren 24 Wohnungen in Stadtbergen
• In Planung: etwa 20 Wohnungen in Untermeitingen
(Quelle: LRA Augsburg)

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