65 Jahre Stadt Schwabmünchen

Die Kreissparkasse wird 165 Jahre jung

Teil der neuen Mitte

Bereits in den frühesten Menschheitskulturen entwickelte sich zur Lebenserhaltung und Daseinssicherung ein unverzichtbares Vorsorgedenken. Der Mensch als denkendes Wesen bezog schon immer die Dimension Zukunft in sein Handeln ein: Er sah sich gezwungen, Vorräte anzulegen oder Rücklagen zu bilden. Mit dem Kulturschritt vom spontanen Benutzer zum vorausschauenden Verbrauchsplaner wandelte sich der Mensch auch zum Sparer.

Ein Schatzhaus des Tempelbezirks

Der Athener Politiker und Historiker Xenophon erkannte daher schon im Jahr 360 v. Chr.: „Sparsamkeit bringt Nutzen in Haushalt und Landwirtschaft.“ Nicht von ungefähr verweist der älteste erhalten gebliebene Sparbehälter (2. bis 1. Jahrhundert v. Chr.) eine Sparbüchse in Form eines Schatzhauses des Tempelbezirkes, nach Griechenland.

Die erste bayerische Sparkasse wurde am 1. November 1821 gegründet, die zweite dann in Augsburg am 2. Februar 1822 („Ersparnis-Kasse mit Verzinsung“).

Und die Sparkasse in Schwabmünchen? Im gemeinschaftlichen Sitzungsprotokoll des Magistrates und der Gemeindebevollmächtigten des Marktes Schwabmünchen vom 10. Februar 1852 steht kurz und bündig: „Es soll eine Sparkasse errichtet werden.“ Dies war allerdings ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Es war doch ein rechtes Hin und Her mit den Statuten und Genehmigungsunterlagen. Auch was das Einlagenmaximum pro Einleger oder das Führungsgremium anbelangte, gab es allerhand Schwierigkeiten.

Nach etlichen Beratungen zwischen der Marktgemeinde und dem Landgericht, vielen Schreiben der königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg mit dem Landgericht Schwabmünchen sowie einer von Bürgermeister Eder einberufenen Sitzung waren die Weichen zur Eröffnung der Sparkasse gestellt: Mit dem Zirkular vom 15. Dezember gab Bürgermeister Eder die Eröffnung einer „Sparcassa-Anstalt“ für den Markt Schwabmünchen am Dienstag, 27. Dezember 1953, vormittags um 9 Uhr im unteren Lokal des Magistratgebäudes bekannt.

Dienstboten hatten nun die Möglichkeit, ihre wenn auch geringfügigen Ersparnisse sicher als willkommenen Notpfennig anzulegen. Auch Familienvätern und Vormündern bot das Institut ein Mittel, Ersparnisse ihrer Kinder und Mündel in verzinsliche Kapitalien umzuwandeln sowie Vormundschaftskapitalien absolut sicher anzulegen.

Die Kreissparkasse in Schwabmünchen heute

2012 wurde das neue Kundenzentrum der Kreissparkasse in Schwabmünchen in der Fuggerstraße, der „Neuen Mitte“, eröffnet: moderne Räume, neueste Technik und ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau. Als Ankerinvestor trug die Kreissparkasse auch wesentlich dazu bei, dass die „Neue Mitte“ entstehen konnte. Mit einer Fläche von 1200 Quadratmetern erstreckt sich der Neubau über zwei Stockwerke. Neun Räume stehen für diskrete Beratungen zur Verfügung und der Servicebereich verfügt über zwei Ein-/Auszahlungsautomaten, drei Selbstbedienungsterminals und einen Kontoauszugsdrucker. Im Außenbereich gibt es einen weiteren Geldautomaten und fast 70 Parkplätze.

Ein fachlich kompetentes Team steht bei Fragen rund ums Geld bereit. Kunden finden alle Kompetenzen unter einem Dach vereint: von der Privat- und Firmenkundenberatung über Baufinanzierung und Immobilienvermittlung bis zur Versicherungsvermittlung. Der bisherige Standort am Sparkassenplatz wird weiter von der Kreissparkasse genutzt. Sie hat dort sämtliche Marktfolgetätigkeiten, die im gesamten Landkreis anfallen, gebündelt.

Noch ein paar Zahlen: Die Gesamtbauzeit betrug ein Jahr (Ausbau sechs Monate), investiert wurden rund 4,7 Millionen Euro und es sind 20 Mitarbeiter dort tätig. (Quelle: „Wirken im Wandel der Zeit“ von Dr. Richard J. Merz/sos)

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