Wir halten zusammen - Wir sind für Sie da

Füreinander da sein – zusammen durch die Krise

GEMEINSCHAFT / In diesen schwierigen Zeiten ist der lokale Handel für Sie da mit Lieferservice und geänderten Öffnungszeiten. Zeigen Sie Solidarität und unterstützen Sie die Unternehmen vor Ort.

Leere Straßen und Geschäfte: viele Geschäfte, vor allem kleine Betriebe, kämpfen momentan um ihre Existenz. Foto: Valterio D’Arcangelo
Leere Straßen und Geschäfte: viele Geschäfte, vor allem kleine Betriebe, kämpfen momentan um ihre Existenz. Foto: Valterio D’Arcangelo
Zusammenhalten, füreinander da sein, niemanden allein lassen - das ist jetzt die Devise. Nur gemeinsam können wir diese schwierige Zeit überstehen.

Auch wenn der Großteil des öffentlichen Lebens momentan stillsteht und das voraussichtlich in nächster Zeit auch bleibt, darf eines auf keinen Fall auf der Strecke bleiben: das Achten aufeinander.

Auf vieles müssen wir momentan zum Wohl aller verzichten, seien es Kinobesuche, Fußballspiele oder große Veranstaltungen, auf die wir uns schon das ganze Jahr gefreut haben.

Damit wir aber auf das Lebensnotwendigste nicht verzichten müssen, gibt es Menschen, die trotz Krise für uns da sind: neben Pflegepersonal und Ärzten sind das vor allem örtliche Betriebe, die ihre Waren nun liefern oder zu geänderten Öffnungszeiten für Sie da sind. In einigen Fällen werden die Waren der lokalen Geschäfte auch über neue Wege angeboten, zum Beispiel gibt es bei der Tankstelle die Blumen vom Florist, da dieser sein Blumenfachgeschäft nicht mehr für den regulären Kundenbetrieb geöffnet haben darf.

Unterstützen Sie den Einzelhandel

Wir bitten Sie deshalb: unterstützen Sie die Geschäfte und Unternehmer in Ihrer Region, von denen sich sehr viele in einer schwierigen Situation befinden: indem Sie Gutscheine kaufen, die nach der Krise eingelöst werden können, indem Sie bei dem Restaurant um die Ecke per Lieferung bestellen, dem in letzter Zeit die Kundschaft fehlte, indem Sie in der örtlichen Buchhandlung ein Buch online bestellen, indem Sie eine schon länger geplante Anschaffung bei einem Handwerksbetrieb wenn möglich schon jetzt tätigen oder in Auftrag geben. Tragen Sie Ihren Teil dazu bei, dass unsere Region vielfältig und lebenswert bleibt. Helfen Sie mit, dass der Einzelhandel nicht ausstirbt. Zeigen Sie Solidarität, indem Sie während der Corona-Krise bei den Geschäften in Ihrer Nähe so gut wie möglich weiterhin einkaufen. Denn mit Käufen in dieser schwierigen Zeit schenken Sie den Inhabern und Mitarbeitern in den Betrieben wieder Hoffnung.

Hilfsangebote

Momentan gibt es viele Menschen, die Hilfe benötigen. Dazu gehören in erster Linie ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen, die zur Risikogruppe zählen. Das sind unter anderem Menschen mit Herzkreislaufstörungen, Atemwegserkrankungen, Immunschwäche, Diabetes oder Personen, die ein geschwächtes Immunsystem aufgrund von Medikamenten haben.

Um diese Menschen, die ein besonders hohes Risiko eines schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus haben, zu unterstützen, gibt es einige Initiativen. Eine davon ist die Nachbarschaftshilfe, das Freiwilligen-Zentrum Augsburg, das Hilfsangebote und Bedarfe koordiniert, viele Kirchengemeinden bieten ebenfalls eine Koordination von Unterstützung Suchenden und Hilfsbereiten an.

Diese Unterstützung kann viele Facetten haben. Seien es Jugendliche, die Besorgungen für Ältere erledigen oder Menschen, die Familien bei der Kinderbetreuung unterstützen, da Kitas und Kindergärten geschlossen haben, manche Eltern aber zur Arbeit müssen.

Solidarität zeigen

Medizinisches Personal leistet momentan Höchstleistungen. Viele posten deshalb Bilder im Netz mit Schildern in der Hand: „Wir bleiben für euch da! Bitte bleibt ihr für uns zuhause!“ Damit wollen sie deutlich machen, wie wichtig die Solidarität eines jeden einzelnen ist.

Viele Aktionen sind bereits gestartet worden, um den Menschen Hoffnung zu machen in dieser schwierigen Zeit und Zusammenhalt zu signalisieren.

Deutschlandweit und konfessionsübergreifend stellen Menschen beispielsweise unter dem Motto „Hoffnungslicht“ jeden Abend um 19 Uhr gut sichtbar eine Kerze ins Fenster und beten.

Eine weitere Aktion, die regen Zulauf findet, ist das Bemalen von Steinen.

Hier werden kleine und mittelgroße Steine kreativ gestaltet und irgendwo draußen hingelegt, in der Hoffnung, jemand findet den bemalten Kiesel und freut sich daran.

Viele nehmen die gefundenen bemalten Steine mit nach Hause und legen dafür wieder neue bemalte Steine irgendwo aus. (jl)
    

Sie sind für Ihre Kunden da – wir sind für Sie da!

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Sie liefern Ihre Produkte nun aus oder dürfen in Geschäften ausstellen, die weiterhin geöffnet haben? Ihre Öffnungszeiten haben sich geändert oder Sie haben einen Onlineshop?

Zeigen auch Sie Initiative und informieren Ihre Kunden wann, wo und wie Sie erreichbar sind. Seien Sie dabei und melden sich jetzt unter Telefon +49 821/5071-301 od. 302 oder per E-Mail: anzeigen@stadtzeitung.de. Zum partnerschaftlichen „Pack‘ mer‘s“-Preis für 49,00 Euro zzgl. MwSt.
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