Messe Augsburg afa 2019

Interview: Winfried Forster

NACHGEFRAGT / Vier Fragen an Winfried Forster, Leiter Bereich Kommunikation der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, unter anderem zum vorgezogenen afa-Termin.

Ganz viel Zeit für den Nachwuchs in Halle 6 einplanen: für den Hüpf-Bus, das Kinderschminken, Wettrennen im Bobbycar-Parcours und Torwandschießen. Foto: meine-afa.de
Ganz viel Zeit für den Nachwuchs in Halle 6 einplanen: für den Hüpf-Bus, das Kinderschminken, Wettrennen im Bobbycar-Parcours und Torwandschießen. Foto: meine-afa.de
Christine Wieser: Herr Forster, welchen Vorteil sehen Sie in dem auf Ende Januar/Anfang Februar vorgezogenen Messetermin der afa?

Winfried Forster: Abgesehen davon, dass zu dieser Zeit keine anderen Veranstaltungen wie der Plärrer oder die Dult stattfinden, können wir endlich Themen präsentieren, die im April nicht angeboten werden konnten. Dazu zählen der breite Themenbereich Outdoor, aber auch der Garten- und Landschaftsbau, ein ganz wichtiges Angebotssegment für den Bereich „Mein Heim“.

Wieser: Wie unterscheidet sich die afa 2019 von den vorangegangenen Messen?

Forster: Am einfachsten macht man den Unterschied an der neuen Themenwelt „Meine Freizeit“ fest. Die ist in Halle 4 zu finden und präsentiert das, was die schönste Zeit, nämlich die Freizeit, noch schöner macht: Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Bouldern, Radsport und sogar Wassersport (Stand-up-Paddeling!) werden hier präsentiert. Wer’s gemütlicher will, wird sicher unter den vielen touristischen Angeboten und Freizeittipps für die nähere Umgebung das Passende finden. Noch nie gab es auf einer afa so viele Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren – hier wurde die Idee einer aktiven Messe perfekt umgesetzt. Bestens organisiert und betreut werden die Aktionsflächen in Halle 4 vom Outdoor-Spezialisten „Heimatrausch“ aus Treuchtlingen und der Augsburger Sektion des DAV.

Winfried Forster Foto: pm
Winfried Forster Foto: pm
Wieser: Eines unter vielen Highlights wird die Begegnung mit drei besonderen Köchen sein, die erlesene Speisen zubereiten werden: Welcher Koch verwöhnt, zu welchem Termin, die Gaumen der Besucher?

Forster: Auf der afa 2019 haben wir zum ersten Mal eine professionelle Showküche. Wir freuen uns, mit Stefan Settele, Denis Kolesnikov und Simon Lang drei Top-Köche für die afa gewonnen zu haben. Stefan Settele vom bekannten Gasthof in Haunstetten präsentiert regionale Heimatküche am Freitag von 11 bis 15 Uhr. Am Samstag, von 11 bis 15 Uhr, verführt Denis Kolesnikov, selbstständiger Koch und Buchautor, mit „simple food“ und molekularer Küche. Auch zum ersten Mal auf der afa ist das Steigenberger Hotel Drei Mohren mit seinem Restaurant „maximilian’s“ – und kein Geringerer als Küchendirektor Simon Lang zeigt dem Publikum am Sonntag von 11 bis 14 Uhr, wie „best urban kitchen“ geht.

Wieser: Finden die zukünftigen afas weiterhin zum 2019 erstmals vorgezogenen Termin Januar/Februar statt?

Forster: Die afa findet künftig immer im Zeitraum Ende Januar/Anfang Februar statt. Der neue Termin war die Voraussetzung für die attraktiven neuen Themen. Und es wird auch bei der auf fünf Tage verkürzten Laufzeit bleiben. Hier kommen wir vor allem den regionalen Unternehmen entgegen, für die vor allem Personalprobleme die Messebeteiligung immer schwieriger machten.

Zurück in die Vergangenheit

Sonderschau in Halle 5: „Amerika in Augsburg“

Auf mehr als 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es eine Reihe hochwertiger, seltener und stylischer Requisiten, gefundene Schätze und Autos aus fünf Jahrzehnten. zu bestaunen. Foto: Christine Wieser
Auf mehr als 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es eine Reihe hochwertiger, seltener und stylischer Requisiten, gefundene Schätze und Autos aus fünf Jahrzehnten. zu bestaunen. Foto: Christine Wieser
1945 kam Amerika nach Augsburg und brachte den American way of life mit.

Dann kamen der Rock’n’Roll und Countrymusik, Baseball und Football, faszinierende Autos und das Deutsch-Amerikanische Volksfest! Die Vereine Amerika in Augsburg e.V. und American Car Friends Augsburg e.V. präsentieren in einer aufwändigen und liebevoll zusammengestellten Sonderschau Artefakte und Relikte aus dieser Ära. Ein faszinierendes Wiedersehen für alle, die sich an diesen noch gar nicht so lange zurückliegenden Abschnitt in Augsburgs Geschichte erinnern, für alle anderen eine unterhaltsame Zeitreise in die 50er bis 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. (pm)
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