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Krankengeld: Die wichtigsten Antworten

ARBEITNEHMERRECHTE / Als Arbeitnehmer bekommt man bis zu sechs Wochen volles Gehalt.

Krankengeld wird für maximal 78 Wochen gezahlt. Foto: 123rf /pejo
Krankengeld wird für maximal 78 Wochen gezahlt. Foto: 123rf /pejo
Dass man als Arbeitnehmer bis zu sechs Wochen weiter sein volles Gehalt bekommt, wenn man krank wird und anschließend ein Anspruch auf Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, wissen die meisten Beschäftigten.Dochwie geht das genau?

Wie lange bekommt man Krankengeld? Krankengeld wird für eine maximale Dauer von 78 Wochen gezahlt, innerhalb von drei Jahren ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Nach dieser Zeit gibt es je nach Gesundheitszustand drei Optionen: Der Arbeitnehmer geht wieder arbeiten, meldet sich arbeitslos oder beantragt eine Erwerbsminderungsrente. Denn ist nach 78 Wochen Krankengeldzahlung nicht absehbar, dass der Erkrankte mittel- oder langfristig wieder arbeiten kann, darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis beenden.

Welche Höhe hat das Krankengeld? Das Krankengeld beträgt mindestens 70 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts, aber maximal 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts. Wird beispielsweise bei Akkordmitarbeitern ein schwankendes Entgelt geleistet, wird der Durchschnitt der letzten drei Monate zu Grunde gelegt. Liegt das monatliche Bruttogehalt über der so genannten Beitragsbemessungsgrenze (aktuell 4425 Euro), wird diese als Grundlage genommen.

Das Krankengeld läuft aus – was passiert, wenn man nicht wieder arbeiten kann? Wenn das Krankengeld ausläuft und eine Erwerbsminderungsrente nicht oder noch nicht bewilligt wurde, hat der Erkrankte Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Wer unter 50 Jahre alt ist, bekommt es ein Jahr lang, Ältere stufenweise länger. Ab 58 Jahren wird es zwei Jahre lang gezahlt. Danach gibt es das wesentlich geringere Arbeitslosengeld II. (pm)

Unterhaltsansprüche geltend machen

FAMILIENRECHT / Damit das Wohl der Kinder gewahrt bleibt, müssen Eltern aktiv werden.

Damit das Wohl der Kinder gewahrt bleibt, leisten Anwälte wertvolle Hilfe bei der Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen. Foto: 123rf / @ jannyj
Damit das Wohl der Kinder gewahrt bleibt, leisten Anwälte wertvolle Hilfe bei der Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen. Foto: 123rf / @ jannyj
Besonders Alleinerziehende haben in Deutschland Schwierigkeiten, ihre Unterhaltsansprüche durchzusetzen.

Anwälte leisten wertvolle Hilfe


Damit das Wohl der Kinder gewahrt bleibt, müssen Eltern aktiv werden, Druck machen und auf ihr Recht bestehen. Anwälte zeigen, welche Schritte unternommen werden sollten und wie Anwälte dabei wertvolle Hilfe leisten. Untersuchungen zeigen: Lediglich ein Drittel der unterhaltspflichtigen Väter oder Mütter zahlt regelmäßig den vollen Unterhalt für die Kinder. Geld, das bei Erziehung und Versorgung dringend benötigt wird.

Ausbleibender Kindesunterhalt muss und sollte nicht hingenommen werden. Anwälte wissen, was zu tun ist, wenn sich der Ex-Partner weigert, angemessenen Unterhalt zu zahlen. (DAV)

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