ImmobilienTage & Bau im Lot 2019: Die Messe-Rückblende

Viel besucht und beliebt wie eh und je

FAZIT / Die Immoblienmesse ist die erste Informationsquelle rund um Bauen und Wohnen. Davon überzeugten sich 28 000 Besucher am Wochenende.

Über 28 000 Besucher – junge Familien, Paare, Senioren – schlenderten durch die drei Hallen und informierten sich bei den rund 300 Ausstellern (Rekordwert) über ihr zukünftiges Eigenheim, beispielsweise bei der Sonderschau „SmartHome“ mit gemauertem Haus.
Über 28 000 Besucher – junge Familien, Paare, Senioren – schlenderten durch die drei Hallen und informierten sich bei den rund 300 Ausstellern (Rekordwert) über ihr zukünftiges Eigenheim, beispielsweise bei der Sonderschau „SmartHome“ mit gemauertem Haus.
Sonja Schönthier  

Zwar hatten sich die Organisatoren etwas Sorgen wegen der vorverlegten neuen afa gemacht, am Ende waren diese aber unbegründet. Denn die qualitativ hochwertigen Immobilientage liefen wie jedes Jahr sehr gut und waren wieder einmal sehr erfolgreich, worauf Bernd Böhme (Immobilientage) und Joachim Heinze (Bau im Lot) sehr stolz sind.

Was einen Besuch auf der Immobilienmesse unter anderem so interessant und sinnvoll macht sind die qualifizierten, persönlichen Gespräche mit dem Fachpersonal und auch mit den Firmenchefs, die meist selbst vor Ort sind. Fotos: Sonja Schönthier
Was einen Besuch auf der Immobilienmesse unter anderem so interessant und sinnvoll macht sind die qualifizierten, persönlichen Gespräche mit dem Fachpersonal und auch mit den Firmenchefs, die meist selbst vor Ort sind. Fotos: Sonja Schönthier
Sie hatten sich heuer unter anderem das Thema „CO2“ auf die Fahnen geschrieben und die erste klimaneutrale sowie abfallzertifizierte Messe auf die Beine gestellt. „Größere Messen und Unternehmens-Veranstaltungen gehen immer mit der Freisetzung von Treibhausgasen einher“, so Böhme. Mit der freiwilligen Investition in Projekte zur CO2-Minderung, wollte die Messe ihren eigenen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Mit dieser sehr positiven Sache wollte man außerdem nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen, sondern dieses Thema mehr ins Bewusstsein der Besucher rufen. „Jeder soll sich fragen, ’was kann ich selbst tun?’“, so Joachim Heinze. „Wir alle können etwas tun und wir müssen auch etwas tun. Es ist ein kleiner Schritt, aber wir sind ihn gegangen und wollen ihn auch im nächsten Jahr so motiviert weitergehen.“ Unterstützt wurden die Organisatoren dabei von der Firma Ilzhöfer: „Wir haben unsere Erfahrungen gerne mit eingebracht“, so Richard Walch, geschäftsführender Gesellschafter.

Sogar die kleinen Besucher marschierten mit den Eltern durch die Messe und wurden an allen Ständen mit Luftballons, Süßigkeiten und Leuchtbällen verwöhnt. Die Aussteller hatten sich richtig auf die Kleinsten eingestellt gehabt.
Sogar die kleinen Besucher marschierten mit den Eltern durch die Messe und wurden an allen Ständen mit Luftballons, Süßigkeiten und Leuchtbällen verwöhnt. Die Aussteller hatten sich richtig auf die Kleinsten eingestellt gehabt.
Leuchtturm, Gärten und gemauertes Haus

Dass die Messe so erfolgreich war, liegt aber auch an den Ausstellern, die sich in diesem Jahr noch mehr Gedanken bezüglich der Stände gemacht und viel Liebe ins Detail gesteckt hatten. Ob großer Leuchtturm, gemauertes Haus, angelegte Gärten und Schwimmbecken, edle Holzwände oder modernste Lichttechnik – die Aussteller haben viel Arbeit und Zeit investiert, um sich und ihre Firma entsprechend zu präsentieren. Und das, obwohl sie aufgrund der afa einen Tag weniger für den Aufbau hatten. Aus diesem Grund hätte das extra für die Messe gemauerte und verputzte Massivhaus der Kirchner Massivhausgruppe, das „SmartHome“, fast nicht aufgebaut werden können. Aber die Aussteller haben es pünktlich zum Messestart am Freitag geschafft.

Und das kam bei den Besuchern alles wieder sehr gut an. Denn auch sie waren begeistert vom enormen Angebot auf beiden Messen und davon, dass der Chef meist persönlich vor Ort war. Bei ihnen informierten sich Familien, diese waren vor allem am Sonntag zu sehen, Paare, Singles oder Senioren über das eigene Heim, Sanieren und Umbauen, über Finanzierungen und vieles mehr. Viele hatten sich vorab bereits Gedanken gemacht oder sich in der Zeitung bestimmte Angebote vorgemerkt. So konnten zahlreiche interessante und qualifizierte Gespräche geführt werden, die mit Sicherheit zu Folgegeschäften führen.

Wer einen Experten aus der Baubranche suchte, der musste nur in die Halle 7 zur Bau im Lot gehen. Hier präsentierten die qualitätsbewussten Aussteller sich und ihre Leistungen.
Wer einen Experten aus der Baubranche suchte, der musste nur in die Halle 7 zur Bau im Lot gehen. Hier präsentierten die qualitätsbewussten Aussteller sich und ihre Leistungen.
Großes Lob für eine hochwertige Messe

Viele nutzten auch die mehr als 200 Vorträge von Top-Fachreferenten als Informationsquelle – bei freiem Eintritt, was es auf keiner anderen Messe gibt. Hier ging es unter anderem um Elektromobilität, Heizung sanieren, Naturfarben, Sonnenenergie, dämmen mit nach- wachsenden Rohstoffen und vieles mehr. Die verschiedenen Foren waren meist bis auf den letzten Platz belegt – viele folgten den Vorträgen im Stehen.

Zudem gab es durchweg positive Resonanz für die Messeorganisation. „Die beiden Herren haben wieder zwei hochwertige Messen auf die Beine gestellt, was schon bei den farblich unterschiedlichen Teppichen anfängt“, so einer der rund 300 zufriedenen Aussteller. „Wir sind eine Qualitätsmarke und wollen uns von anderen Messen abheben, deshalb investieren wir viel Geld“, war Böhmes Reaktion, der, wie Joachim Heinze, bei Problemen am Stand persönlich vorbeikam.

Dieses Lob galt natürlich auch für die Bau im Lot mit Joachim Heinze, wo ebenfalls zahlreiche gu- te Beratungsgespräche geführt wurden. Hier präsentierten sich die Handwerksfirmen aus der Region vom Verein „Qualität am Bau e.V.“. Somit konnten die Besucher stets mit kompetenten Profis aus der Baubranche sprechen und sich hier einen umfassenden Marktüberblick verschaffen.

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Publikumsmagnet war auch die Sonderschau „Garten“, wo die Aussteller neue Ideen für das „grüne“ Wohnen präsentierten. Landschaftsgärtner gaben Tipps und Empfehlungen. Schöne Gestaltungsideen fanden sich auf den bepflanzten Gärten in Halle 7.

Und wie in den vergangenen Jahren kam auch die Sonderschau „SmartHome“ wieder gut an, weswegen diese dem Organisator auch so wichtig war. Hier konnten sich die Besucher von einem Moderator über das 600 Quadratmeter große Grundstück führen und die verschiedenen Neuheiten der Technik sowie der vernetzten Steuerung am und im Haus live erklären lassen. 12 Unternehmen hatten sich hier präsentiert.

Wer bei all den Informationen und vielen Eindrücken eine Pause brauchte, konnte sich diese bei der Messegastronomie mit gutem Essen und Trinken nehmen – hinsetzen und verschnaufen.

Alles in allem sind sich die Messeorganisatoren Bernd Böhme und Joachim Heinze einig: „Die Aussteller sind zufrieden und die Besucher sind zufrieden, also sind wir zufrieden“, sagen die beiden. „Und wir freuen uns schon jetzt auf die Immobilientage 2020“.

Die stehen eigentlich schon wieder in den Startlöchern. Der Termin jedenfalls seht fest:

14. bis 16. Februar 2020

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StadtZeitung Augsburg: Auch wir sind seit fast 30 Jahren mit einem Messestand bei der Immo vertreten. Die Besucher können sich bei uns rund um die Zeitung, deren Verteilung und LeserReporter informieren oder einfach nur einen Kalender und Luftballon mitnehmen. Für die Aussteller ist unser Stand ein Treffpunkt für Gespräche und eine Verschnaufpause. Zum Abschluss am Sonntag kommen die Organisatoren Bernd Böhme (Immobilientage; links) und Joachim Heinze (Bau im Lot; Zweiter von rechts) immer für ein kurzes Fazit bei uns, dem StadtZeitungsteam Sonja Schönthier und Anton Kelnhofer (rechts), vorbei.

www.stadtzeitung.de
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